Ich (Ralf Kühne) bin das, was man einen waschechten Berliner nennt. Geboren am 12.09.1964 auf der „Insel der Glückseligen“, auch West-Berlin genannt.
Nach einer durchschnittlichen Schulkarriere (Grund-, Realschule und Gymnasium) verliess mich die Motivation, höheres anzustreben. Statt Studium folgte eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Circa 2 Jahre nach Ausbildungsende zog es mich dann doch an eine Fachhochschule. In einem fünfjährigen Abendstudium brachte ich es zum Diplom-Kaufmann.
Verschiedene persönliche Erlebnisse ließen mich Ende 1992 in eine knapp 12 Jahre anhaltende Depression abrutschen. Abgesehen von ein paar wirklich schönen Urlaubserlebnissen, war diese Zeit die Hölle auf Erden. Alleine im ersten Depri-Jahr wuchs mein Gewicht um 100 kg an. Weitere Worte über diese Zeit zu verlieren, würde dieser Phase zu viel Ehre geben.
Im Spätsommer 2003 geschah etwas unerwartetes. Gemeinsam mit meinen Eltern schaute ich mir im Kino den Film LUTHER an. Eine Szene beeindruckte mich besonders. Als die mit Luther verbündeten Fürsten vor dem Kaiser erscheinen mussten, waren sie bereit, sich für ihre Art an Jesus Christus zu glauben töten zu lassen. Ihr Glauben war ihnen so wichtig, dass sie bereit waren zu sterben. Ich wusste nichts, wofür es sich lohnte zu leben.
Kurzerhand besorgte ich mir eine Stuttgarter Studienbibel und begann darin zu lesen. Inklusive aller Kommentare.
Das erste Buch Mose war schon nicht schlecht. Josef, der Stress mit Potifars Frau hatte und dessen Brüder ihn töten wollte, gefiel mir. Statt sich an seinen Brüdern zu rächen, begegnete er ihnen nach einer Prüfung mit Liebe und Vergebung. Mit der Geschichte von Moses und dem Auszug des Volkes Israel hatte mich der „alte Schmöker“ endgültig in seinen Bann gezogen.
Ich begann, mir verschiedenste Fernsehprediger rein zu ziehen. Am 1. Advent 2003 suchte ich dann erstmals einen Gottesdienst in der Kirche am Südstern. Wie man in jener Zeit dort miteinander umging, gefiel mir sehr. In meinem Herzen formte sich … naja… eine unerklärliche Gewissheit, dass der Jesus, von dem sie erzählten, mehr war als eine historische Figur.
Am 4. Advent wurde mir klar, dass ich entweder für oder gegen Jesus entscheiden musste. Es gab nur diese 2 Wege. Vor meinem PC suchte ich mir im Internet ein sogenanntes Übergabegebet raus. Auf einer amerikanischen Webseite sah ich eins, mit dem ich mich identifizieren konnte.
Nachdem ich diese einfachen Worte ausgesprochen – gebetet – hatte, fühlte ich tonnenschwere Steine von meiner Schulter fallen.
In den folgenden Jahren veränderte sich viel. Ich entdeckte mein Talent zum Schreiben. Entwickelte Freude am Gebet. UND erlebte, wie real erlebbar die Worte der Bibel heute noch sind.
Es gäbe noch viel zu erzählen. Hier nur noch diese zwei Highlights:
- Anfang 2013 kam mein Buch „Wieder auf Anfang auf den Markt“
https://asaro-verlag.de/produkte/wieder-auf-anfang1/ - Seit Juli 2012 arbeite ich nur Teilzeit (4 Tage je Woche). An meinem freien Tag fahre ich 2 bis 4 mal je Monat nach Hamburg, um dort Hilfesuchenden im Gebet zu dienen.
http://www.glaube-und-heilung.de
Ach ja… Von der 255 kg, die ich mal auf den Rippen hatte, sind inzwischen 60 kg weg. Auch nicht schlecht…