Wer (2006)

Wesensfremde Züge leiten mich auf falscher Bahn.
Erfasse nicht den Kern der Sache.
Rate nur, was ich zu wissen meine.

Bleiern setzen sich alte Gewohnheiten wieder fest.
Inhaliere die Sorgen anderer, mach sie zu meinen eigenen.
Noch fern der eigenen Freiheit, setzt ich mir neue Grenzen.

In der Tiefe meiner Seele, ist nur Leere.
Christi Liebe ist noch außen vor.
HERR, fülle diese Leere.

Ich kapituliere. Streiche meine Fahne.
Notruf! Mayday!! SOS!!!

Jesu Liebe.
Ersehnt mit heißem Verlangen.
So fern erscheint sie mir Heute
Und war doch schon so nah.
Sterben muss er immer noch, mein Stolz.

Chaos ist, wo ich aus eigener Kraft nur handle.
Hilfe anzunehmen:
Risiko in voller Fahrt.
Ist das der Zerbruch, den Du mir angekündigt?
Schlaflose Nächte voller Tränen.
Tränen, alle ungeweint verflossen.
Unsanft ist das Erwachen, vollTrauer über alle ungeweinten Tränen.
Schaff ich jetzt Raum für Dich
?

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